AKTUELL
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An diesem Abend kamen 13 Personen und ein Hund zum Bestimmungsabend. Es lagen viele Pilze zum Bestimmen auf dem Tisch, wie z. B.
- einige Cortinarien,
- Täublinge,
- Flämmlinge und
- Fälblinge.
Zudem hatten wir die Möglichkeit, uns die Merkmale häufig vorkommender Giftpilze anzuschauen, wie dem Grünen Knollenblätterpilz und Pantherpilz.
Außerdem wurden einige Details zum Pilzseminar besprochen, das am kommenden Wochenende stattfindet.
Mit einer Gruppe von 12 Personen waren wir bei fast 30 Grad im angenehm schattigen Wald unterwegs und konnten einige Arten entdecken.

Im Buchenwald fanden sich einige Buchenschleimrüblinge und auch ein idyllisches Plätzchen.

Am Ende gab es einiges zu besprechen, zu riechen und auch ganz aus der Nähe zu betrachten.

- Maisbeulenbrand
- Tannen-Feuerschwamm
- Fenchelporling
- Flacher Lackporling
- Trüffel sp. (Vermutlich die gelbliche Trüffel)
- Tiegelteuerling
- Gestreifter Teuerling
- entweder Halbkugeliger Träuschling oder Dungkahlkopf
- Boviste
- Erdstern
- Gelber Knollenblätterpilz
- Stäubender Zwitterling
- und weitere nicht näher bestimmte oder unklare Exemplare
Am Wochenende vom 30. bis zum 31. August 2025 hatten wir einen Kurs mit Felix Hampe zur makroskopischen Bestimmung von Täublingen.
Felix hat 2018 den Adalbert Ricken-Preis für sein Engagement in der Erforschung der Milchlinge und Täublinge sowie für seine Aktivitäten als Feldmykologe erhalten und ist eine echte fachlich Größe auf diesem Gebiet.
Bei der makroskopischen Bestimmung geht es darum, die Arten dieser Gattung ohne Zuhilfenahme eines Mikroskops zu bestimmen.
Stattdessen wertet man die Sporenpulverfarbe, den Geschmack und verschiedene optische Merkmale aus. Durch Aufbringen verschiedener Chemikalien auf den Pilz entstehen Verfärbungen, die ebenfalls zur Bestimmung beitragen.
Obwohl das Pilzwetter nicht wirklich mitgespielt hatte und somit nur relativ wenige Arten für die Bestimmung zur Verfügung standen, konnten wir trotzdem einen umfassenden Einblick in die Methoden der Bestimmung und die theoretischen Grundlagen gewinnen.
Abgerundet wurde das Ganze durch Einblicke in die aktuelle Forschung und einen Überblick über die mikroskopischen Merkmale der Huthaut und der Sporen.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der angesagten Temperaturen von 38°C fällt der Bestimmungsabend am 1. Juli 2025 aus.
Der nächste Bestimmungsabend findet am 5. August 2025 statt.